Impuls für einen Paradigmenwechsel
Dieses Werk untersucht erstmals systematisch die empirische Nachweisbarkeit bedeutungsvoller Zufälle (Sinn-Korrespondenz)im Rahmen künstlerischen Schaffens.
Im Mittelpunkt steht die Frage, ob die dokumentierte Koinzidenz subjektiver Intuition und realweltlicher Ereignisse als Beleg für eine wissenspragmatisch relevante Erweiterung des kausalwissenschaftlichen Paradigmas dienen kann.
Der Nachweis eines solchen Zusammenhangs hätte weitreichende Konsequenzen für das Selbstverständnis von Wissenschaft und Kunst, da er die Möglichkeit empirisch-sinnhafter Beziehungen jenseits etablierter Ursache-Wirkung-Logik eröffnet und das Denken über Kreativität, Semantik und Wirklichkeit grundlegend herausfordert.
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Ich fordere, die künstlerische Forschung methodisch zu professionalisieren und theoretisch zu fundieren, um eine seriöse Schnittstelle zur Wissenschaft, insbesondere zur Quantenphysik, zu etablieren.
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Dieses Werk erzwingt eine strukturelle Neuausrichtung von künstlerischer Forschung und ihren Förder- und Bildungsinstitutionen.
FUTHARK
"Die Seele? Die Weisen sprechen auch von der Seele der Tiere. Der Geist macht den Menschen zum Menschen. Zum Menschen, doch die Kunst zielt darauf hin, das Übermenschliche auszusagen. Sie ist Intuition. Sie ist der reine Ausdruck jener unbegreiflichen Kraft, die universal wirkt und die wir deshalb das Universale nennen können."
Piet Mondrian
Ich bin umgeben von Bildern, die den Anspruch erheben, etwas Übermenschliches ausdrücken zu wollen. Bilder, die lauter nach einem Rahmen rufen als nach der Öffentlichkeit.
Ihnen entgegen steht der Ruf einer Künstlerin, die mit ihren Bildern fühlt und doch nur ein Mensch ist.
Ich befinde mich auf einer Reise, von der ich Ihnen noch nicht sagen kann, wo sie enden wird.
Sie begann an einem Punkt, an dem Licht und Schatten wild um die Wette tanzten.
Dort sah ich eine Brücke, die nur diesseits den Boden der Tatsachen berührte, und war bereit zum Aufbruch ...
Für mich gehören die Runen, das sogenannte FUTHARK, zu den faszinierendsten Hinterlassenschaften der europäischen Geschichte. Skeptisch, doch unvoreingenommen habe ich ihre suggestiven Eigenschaften mehr als zwanzig Jahre lang erforscht.
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Die Vorurteile, die mir in den letzten Jahren begegnet sind, zwangen mich dazu, diesem Werk ein möglichst dekorativeres voranzustellen. Daher hatte ich im Frühjahr des Jahres 2022 meine Arbeit am FUTHARK unterbrochen.
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Es ist von fundamentaler Bedeutung für mich, dass die Aussage, die ich mit meinem künstlerischen Gesamtwerk treffen werde, mehr wissenschaftlicher als spiritueller Natur ist.
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Wie in der Arbeit am FUTHARK überließ ich die Wahl der Themen der Leinwand ...
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Zum Ende des Jahres 2022 kam ich anhand der intuitiv entstandenen Werke zu dem Schluss, dass die Kunst, meine Antagonistin, die von mir geliebt und gefürchtet wird, nach einer neuen Epoche der Romantik strebt.
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Vgl. Lesch und Schwartz. (2022). Die Zukunftsformel – Echter Fortschritt braucht Wiederholung, 1. Auflage. Freiburg, Deutschland: Verlag Herder
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MANIFEST, Acryl on Canvas, 70x100, Gemälde Nr. 44,
08/2022, 16/24
DU FEHLST, Acryl on Canvas, 80x80, Gemälde Nr. 45,
10/2022, 15/24
M.A., Acryl on Canvas, 100x100, Gemälde Nr. 47,
12/2022, 12/24
RESERVIERT
0.1.1, Acryl on Canvas, 130x100, Gemälde Nr. 52,
04/2023, 23/24
E, Acryl on Canvas, 100x120, Gemälde Nr. 53,
06/2023, 22/24
BITTE, Acryl on Canvas, 80x80, Gemälde Nr. 56,
08/2023, 18/24
Defensive, Acryl on Canvas, 120x80, Gemälde Nr. 57,
08/2023, 21/24
5, Acryl on Canvas, 80x120, Gemälde Nr. 58,
10/2023, 05/24
MUTTERSCHIFF, Acryl on Canvas, 150x130, Gemälde Nr.59, 10/2023, 08/24, EUR: 55.500,00 + 7% VAT
Mein Werk steckt doch voller Überraschungen.
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Am 31.10.2023 erreichte ich mit dem letzten Werk meiner Runenserie die andere Seite der Brücke.
Im Jahr 2020 verließ ich - mit dem ersten Schritt auf sie - den Boden der Tatsachen.
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Ich hatte tatsächlich übersehen, dass ich den Weg auch wieder zurück gehen muss.
Doch alles zu seiner Zeit ...
Zeit - ein dehnbarer Begriff auf dieser Seite der Brücke.
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Verfalle nicht dem Augenblick,
denn sonst gibt es kein Zurück!
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Wohlan!
Es ist nie zu spät.
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Können Sie mich verstehen?
Die Antwort darauf wäre pure Spekulation.
Angekommen?
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