Ich, Katja Mischke, wurde am 16. Februar 1975 mit dem Familiennamen Kirseck geboren und wuchs als Teil einer gutbürgerlichen DDR-Familie in einer Berlin-Marzahner Platte auf.

Schule schwänzend surfte ich während meiner Kindheit und Jugend über die Straßen, Dächer und S-Bahnen Berlins. 

Im Alter von 16 Jahren änderte sich mein Leben von Grund auf durch die Geburt meines ersten Sohnes. 

Es folgten ein sehr guter Schulabschluss sowie eine vorzeitig abgeschlossene Berufsausbildung zur Chemielaborantin, wodurch 1993 auf dem Bundesjugendtreffen der IG Chemie mein erster Film „Ententanz“ entstand. 

1998 schloss ich das Abitur über den zweiten Bildungsweg ab, um Film- und Fernsehregie studieren zu können. Während dieser Zeit lernte ich den Künstler Gauner kennen, einen Rapper der Berliner Hiphop-Szene mit eigener Sendung bei VIVA. Hier produzierte ich in Zusammenarbeit mit anderen Künstlern erste Musikvideos und legte mit ihnen im Tacheles einen der Grundsteine der Poetry-Slam-Szene Berlins. 

Neben dem Hiphop-Label Polycypher - Die Sekte, heute AGGRO Berlin, entstand in den Folgejahren das Label Mobtik als Ausdruck eines freien Künstlerkollektivs für Filmemacher Berlins. Um erste experimentelle Kurzfilme selbst produzieren zu können, schleuste mich ein Student der Malerei 1999 in die Kunsthochschule Weißensee ein, so dass ich die Technik der Hochschule nutzen konnte. Es entstanden dokumentarische und experimentelle Kurzfilme sowie erste Kurzspielfilme. 

Im Jahr 2001 begann ich als technische Assistentin beim Fernsehen und erklomm die Karriereleiter, bis ich 2009 Programmleiterin eines internationalen Bildungssenders wurde. 

2017, mittlerweile Mutter von drei Söhnen und Großmutter einer Enkeltochter, warf ich meine Karriere beim Fernsehen über Bord, um mich ganz meiner Leidenschaft für die Filmproduktion zu widmen. 

 

Den Schritt in die Selbständigkeit am 13. Juni 2017 – raus aus den gesellschaftlichen Konventionen, inmitten einer erfolgreichen Karriere – beschreibt dieser Auszug meiner Kurzgeschichte „SONDERBARES TREIBEN“ am Besten:

 

„Was auch immer es war, das sich da in mir regte, es war so gewaltig, dass es wie eine Flut über mich kam und jede Faser meines Körpers flutete. Der Sog der Bässe hüllte mich ein, riss mich wie ein gewaltiger Wasserfall in die Tiefe.
Ich tauchte ein in ein Meer aus bunten Schirmen und Kapuzen, schwamm in Wellen von Geborgenheit. Hoch über mir wölbte sich eine strahlende Decke aus Tönen der Tiefsee, die sich zur Melodie des Wassers wiegte. Ich streckte meine Hände danach aus, zeichnete den Klang des Meeres in die Luft, während meine Beine den Pulsschlag der Erde erwiderten.
Ich sank tiefer und tiefer, trieb tagelang im tosenden Ozean umher.
Die Erinnerungen der letzten Jahre zogen an mir vorbei: die vergebenen Möglichkeiten, das Desinfektionsspray in meiner Bauchtasche, das Chaos in meinem Schlafzimmer, der Alleinunterhalter in der Eckkneipe.
Ich taumelte, sank hinab, strauchelte, tauchte und tauchte – tauchte auf – schlug mich in die Freiheit.“

 

 

Es entstanden die Filmreihen „Ein Leben für die Kunst“, „Show, don't tell" und „Poesie in Bildern“ sowie weitere Musikvideos. 

2019 entwickelte ich aus den über Jahrzehnte gesammelten Aufnahmen des Antaris Project Festivals im Auftrag des Veranstalters Uwe Siebert meinen ersten Dokumentarfilm.

Die internationale Verbreitung von „25 Years“ startet im Sommer 2020. 

Allein geht es nicht - Hier findest Du eine linksammlung von Seiten, die Personen repräsentieren, die mich inspirieren, unterstützen und fördern:

Alexander Glück

Axel Stumpf

Gauner (Peter)

Jordan T. A. Wegberg

Lo Graf von Blickensdorf

Marion Augustin

Pixabay

Ronald Kah

Sascha Verwiebe

Thorben Gerdes

Logo4_edited.png